Klimafreundliche Abfallwirtschaft in Russland

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Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH zusammen mit dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt der Russischen Föderation organisierten am 12. Juli 2019 einen runden Tisch zum Thema „Deponien: Aspekte der rechtlichen Regulierung, Finanzierung und Arbeitsorganisation in Deutschland“

Deutschen Erfahrungen im Bereich der Arbeitsorganisation von Deponien und Langzeitlagern wurde den Fachspezialisten der föderalen und regionalen exekutiven Behörden, u.a. Vertretern des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt der Russischen Föderation, Föderalen Dienstes für Aufsicht im Bereich der Naturbenutzung, Pilotregionen (Woronezh, Kursk, Kaluga) des Projektes „Klimafreundliche Abfallwirtschaft in Russland“ vorgestellt.

Experte des Umweltbundesamtes Bernd Engelmann erzählte über die Entwicklung der Anforderungen an Deponien in Deutschland in letzten 40 Jahren. Vertreter des Unternehmens „Geopolis“ Alexander Lifshitz präsentierte die Analyse der Gesetzgebung im Bereich der Projektierung von Deponien. Geschäftsführer Finsterwalder Umwelttechnik Tobias Finsterwalder trat mit dem Vortrag zum Thema „Lebenszyklus der Deponien: von der Planung bis zur Sanierung“. Geschäftsführer NAUE GmbH & Co. KG Peter Ralf-Friedrich stellte den aktuellen Stand der technischen Regelungen zum Einsatz von Baustoffen für die Deponieabdichtungen in Deutschland vor.

Einer der wichtigsten Fragen der Agenda war die Vorstellung der Verordnung über Deponien und Langzeitlager sowie Diskussion über mögliche Anwendungen der deutschen Erfahrung im Bereich Deponien-Organisation im Rahmen der laufenden Reform im Abfallmanagementsystem der Russischen Föderation.

Zum Schluss der Veranstaltung betonte Wladimir Loginov die Bedeutung der GIZ-Umweltprojekte und bedankte sich bei den deutschen und russischen Experten für ihre Teilnahme.

Datum:
2019-07-12